About

intro-TopAtelier-web1Stephanie Naglschmid, Verlegerin, Illustratorin, Künstlerin, 1961 in Stuttgart geboren, lebt sie auch heute in dieser süddeutschen Metropole.

 

 

Jugend und Ausbildung
Bereits im gymnasialen Kurssystem ihrer Schule wurden ihre zeichnerischen Begabungen durch ihre Kunstlehrer weiter entwickelt. Begleitende Förderung erfuhr sie durch Frau Prof. Herta-Maria Witzemann (Prof. für Architektur) ebenso wie durch Frau Liselotte Gebhard (Fam. Dannecker). Nach dem Abitur absolvierte sie eine handwerkliche Ausbildung in Zahntechnik, mit Schwerpunkt in Edelmetallver-arbeitung, Geschiebetechnik und Keramik. In dieser Zeit entstanden viele Grafiken und technische Zeichnungen für Arbeitsabläufe, 1984 der Wechsel in den Medienbereich und die Gründung eines eigenen Verlags mit dem Schwerpunkt Tauchsport, Natur und Umwelt.

Illustrationen
Im Zuge der Verlagsgründung und dessen thematischer Ausrichtung entstanden viele Illustrationen für inzwischen mehr als 200 wissenschaftliche Fachbücher und Fachmagazinausgaben. Die wesentliche Arbeitstechnik dafür ist bis heute „Tusche und Aquarell“. Stephanie Naglschmid eignete sich alles technische Wissen über das Zeichnen und Malen in unterschiedlichen Stilen autodidaktisch an und verfeinerte es in Workshops, Seminaren und Meisterkursen. Neben den Illustrationen für eigene Buchproduktionen entstanden auch viele Auftragsarbeiten u.a. kulturhistorische Zeichnungen für das Württembergische Landesmuseum in Stuttgart.

Kunst
Das Aquarell blieb neben Pastell und Öl ein wesentlicher Bestandteil in ihrem künstlerischen Schaffen. „Das Aquarell passt einfach zum Meer, zum Wasser und als Taucherin ist das mein Medium.“
Es entstanden u.a. Panoramabilder zu Unter-Wasser-Szenen des Indopazifischen Ozeans, des Mittelmeeres mit zahlreichen Einzeldarstellungen der UW-Fauna und Flora sowie Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Von 1982 bis 2010 fanden viele Studienreisen nach Hawaii, Madagaskar, Mauritius, Westküste der USA, Türkei, Kreta, Südfrankreich, Italien, Spanien, Bretagne u.a. statt. Ab 2010 verstärkte sie ihre Hinwendung zur heimischen Landschaft sowie zu städtischen Darstellungen, Skizzen und Detailstudien naturalistischer Motive.
Neben Bleistift, Pastell, Acryl, und Öl, entwickelte Stephanie Naglschmid eine spezielle, detailreiche Aquarelltechnik mit transparenten Aquarellfarben.

Ein weiteres Genre ist die Portraitmalerei. Die meist ausschließlich in Auftragsarbeit entstandenen Portraits umfassen Zeichnungen in Rötel, Bleistift, Aquarell und großformatige Bilder in Pastell und Öl.

Ihre Arbeiten sind in Privatbesitz u.a. in Deutschland, Schweiz, England, USA und  Saudi-Arabien. Eine Reihe von Pastellportraits zeigt die mit dem Görlitzer Meridian geehrten bekanntesten Naturfilmer. Die Portraits sind im Senckenberg Museum in Görlitz ausgestellt.

Ihre Werke sind in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Teilnahme an der German & American Artist Group sowie galeristische Vertretung bei Kunstmessen. Besondere Anerkennungen durch Publikums- und Fachjury-Preise.

Seit 2007 Mitglied des Stuttgarter Künstlerbundes e.V. (seit 1898), dessen ehrenamtlich Pressesprecherin sie von 2008 bis April 2017 war.

Malstil
Der Malstil von Stephanie Naglschmid ist vor allem durch Atmosphäre und Detailreichtum geprägt. Im Schwerpunkt steht das Thema „Natur und Mensch“. Zahlreiche, weltweite Studienreisen – die sie als Taucherin auch unter Wasser geführt haben – werden ebenso wie heimische Eindrücke in detail- und facettenreiche Bildkompositionen umgesetzt, die persönliche Eindrücke, Gedanken und Erlebnisse widerspiegeln. Dabei arbeitet sie hauptsächlich mit realistischen Stilmitteln um kleine Geschichten zu erzählen.
Die Werke können in die Themen Meer, Wildlife, Botanik, Portraits, Urbane Landschaften und Fantasy eingeordnet werden. Zwischen diesen Sujets bewegen sich die Bilder in unterschiedlichen Techniken von Aquarellen bis hin zum klassischen Ölbild. Farben setzt sie sehr gefühlvoll ein, die Farben grün und blau dominieren in vielen Landschaftsbildern. Die Bildstimmung ist meist heiter und optimistisch, was sich auf den Betrachter überträgt.
In vielen Gemälden sind Personen zu sehen. Menschen malt Stephanie Naglschmid gerne im Detail, so erhält der Betrachter einen Eindruck über die Bewegung und Haltung der Personen, auch deren Gesichtseindruck, der die Bildgeschichte mitgestaltet. Die Künstlerin als Geschichtenerzähler, so sieht sich Stephanie Naglschmid selber.

Die Skizzen und Entwürfe zeichnet Stephanie Naglschmid direkt vor Ort, im Freien. Die Aquarelle und Ölbilder selbst malt sie hingegen hauptsächlich in ihrem Atelier. So entstehen viele Urbane Skizzen und Naturzeichnungen. Der frische, erste Eindruck vor Ort ist für ein Bild besonders wichtig. „Die Farben, die Stimmung, die Bewegung muss erfühlt werden und das kann man nur mitten im Geschehen – auch wenn das Gemälde erst später im Atelier vollendet wird.

Einen Überblick über das Schaffen von Stephanie Naglschmid findet man hier in ihrer Online Galerie.

Links und Infos: